Moesta One Fireplace – Feuerstelle, Grill und Treffpunkt im Garten

Moesta One Fireplace – Feuerstelle, Grill und Treffpunkt im Garten
Werbung / Ein Teil der Bilder wurde uns freundlicherweise von Moesta zur Verfügung gestellt

Wenn wir ein offenes Feuer sehen, passiert bei uns immer das Gleiche: Wir bleiben stehen. Egal ob beim Camping, auf dem Weihnachtsmarkt oder im eigenen Garten – Feuer hat einfach eine besondere Anziehungskraft. Man steht drum herum, schaut in die Flammen, unterhält sich und vergisst dabei oft komplett die Zeit.

Genau dieses Gefühl fängt Moesta BBQ mit dem Moesta One Fireplace ein. Der One ist eine Feuerstelle, die gleichzeitig ein hochwertiger Grill, ein gemütlicher Treffpunkt für Familie und Freunde im Garten, oder auf der Terrasse und ein wunderschönes Designobjekt, das jeden Garten veredelt ist.

Als wir den One zum ersten Mal gesehen haben (das war auf der Messe Spoga in Köln), dachten wir uns: „Wow, der sieht wirklich richtig gut aus!“ Und ganz ehrlich: Dieser erste Eindruck hat sich bis heute absolut verfestigt. Der Moesta One ist definitiv kein gewöhnlicher Grill. Er ist vielmehr die absolut gelungene Mischung aus Feuerstelle, sehr hochwertigem Plancha-Grill und Design-Gartenmöbel.

In diesem Artikel schauen wir uns den One Fireplace einmal genauer an, erklären das Konzept dahinter und berichten natürlich auch von unseren Erfahrungen.


Der Moesta One – Feuerstelle und Grill in einem

Das Grundprinzip des Moesta One (und jeden Plancha-Grills) ist eigentlich schnell erklärt. In der Mitte befindet sich eine große Feuerschale, die mit Holz befeuert wird. Darüber liegt eine massive Grillplatte. Die Hitze des Feuers steigt nach oben und verteilt sich unter der Platte.

Das Ergebnis ist ein Grill mit unterschiedlichen Temperaturzonen:

  • Sehr heiß in der Mitte über der Feuerstelle und am inneren Rand der Grillplatte
  • Mittlere Hitze im mittleren Bereich der Grillplatte
  • Moderate Hitze am äußeren Rand der Grillplatte

Wer schon einmal auf einer Feuerplatte gegrillt hat, kennt dieses Prinzip. Der große Unterschied beim Moesta One liegt allerdings im Gesamtkonzept.

Der Grill ist nicht einfach nur ein Grillgerät, sondern ganz bewusst als Mittelpunkt im Garten gedacht. Während bei den meisten Grills eine Person am Gerät steht und der Rest der Gäste am Tisch daneben sitzt, versammelt sich beim One automatisch alles um das Feuer herum.

Und genau das macht unter Anderem den Reiz dieser Art zu grillen aus.


Hard Facts vom Hersteller

Bevor wir tiefer in die Praxis einsteigen, schauen wir uns – ganz klassisch – erst einmal die technischen Daten an. Wer unsere Grillartikel kennt, weiß: Wir fangen gerne mit den nackten Fakten an.

Moesta One Fireplace – Herstellerangaben

  • Maße: ca. 100 × 100 × 93 cm
  • Grillfläche: 100 × 100 cm
  • Feuerschale: ca. 81 × 81 cm
  • Material Feuerschale: Cortenstahl
  • Innenauskleidung: Edelstahl
  • Brennstoff: Holz
  • Grillplatte: Lavastein oder Gusseisen
  • Stärke der Grillplatte: ca. 20 mm
  • Gewicht Feuerschale: ca. 52 kg
  • Gewicht Grillplatte (Lavastein): ca. 44 kg
  • Gewicht Standfuß: ca. 32 kg
  • Arbeitshöhe: ca. 93 cm

Man sieht also relativ schnell: Der One ist kein kleines Gerät und auch kein Leichtgewicht.

Je nach Variante bringt der Grill inklusive Sockel ordentlich Masse auf die Waage. Das hat allerdings auch Vorteile, denn die große Materialstärke sorgt für eine sehr stabile Konstruktion und eine hervorragende Wärmespeicherung beim Grillen.


Der erste Eindruck – ein echtes Designstück

Es gibt Grills, die sind praktisch.

Und es gibt Grills, die sehen dabei auch einfach noch richtig gut aus.

Der Moesta One gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Schon beim ersten Blick merkt man, dass hier viel Wert auf Design gelegt wurde. Die Kombination aus massiver Feuerschale, großer Grillplatte und Sockel wirkt modern und gleichzeitig sehr hochwertig.

Besonders auffällig ist dabei der Cortenstahl, der beim One verwendet wird.

Cortenstahl hat eine ganz besondere Eigenschaft: Er bildet an der Oberfläche eine Rostpatina, die ziemlich gut aussieht und das Material gleichzeitig schützt. Das sorgt für diesen typischen Industrial-Look, den viele mittlerweile von vielen Feuertonnen und Outdoor-Küchen kennen. Gleichzeitig ist das Material extrem langlebig.

Gerade im Garten wirkt der Grill dadurch fast schon wie eine Skulptur. Wir haben den Grill bei uns ziemlich präsent im Garten stehen und bisher konnte niemand, der uns besucht hat, am Moesta One ohne ein “WOW!” vorbeigehen.

Das ist auch einer der Gründe, warum der Moesta One nicht nur beim Grillen gut aussieht, sondern auch dann, wenn er gerade nicht benutzt wird. Er macht ganzjährig eine tolle Figur, ob im Sommer, oder schneebedeckt im Winter.


Aufbau und Verarbeitung

Der Moesta One wird zerlegt geliefert und muss aufgebaut werden. Das ist grundsätzlich kein komplizierter Vorgang, allerdings sollte man sich ein paar helfende Hände organisieren. Zu zweit bekommt man den Grill aber eigentlich recht problemlos gestellt.

Der Grund dafür ist simpel: Die einzelnen Komponenten sind relativ schwer.

Die Feuerschale bringt über 50 kg auf die Waage und auch die Grillplatte ist alles andere als leicht. Besonders die Variante aus Lavastein hat ordentlich Gewicht.

Der Aufbau läuft im Prinzip in vier Schritten:

  1. Sockel positionieren
  2. Feuerschale montieren
  3. Kohlenrost einsetzen
  4. Grillplatte auflegen

Danach steht der Grill – und vermutlich bleibt er auch erst einmal genau dort stehen.

Der One ist definitiv kein Gerät, das man regelmäßig durch den Garten trägt. Dafür ist er schlicht zu massiv gebaut. Wobei wir Moesta auch hier wieder ein großes Lob aussprechen dürfen. Die Jungs aus Löhne haben an alles gedacht und für den One einen Trolley gebaut, mit dem Ihr den One auf Rollen über die Terrasse schieben könnt. 4 robuste Vollgummiräder mit Feststellbremse sorgen dafür, dass der One beim Grillen stabil und sicher steht und nach dem Grillen wieder an einen anderen Platz gefahren werden kann.


Feuer machen – so startet der One

Das Anzünden des Moesta One funktioniert genauso, wie Ihr es von anderen Feuerplatten-Grills kennt.

Wir gehen immer folgendermaßen vor:

  1. Ein paar Holzscheite, oder Anzündhölzer in die Mitte legen
  2. Anzündwürfel darunter platzieren
  3. Feuer entzünden
  4. Grillplatte aufheizen lassen

Nach ungefähr 30 bis 50 Minuten ist die Platte heiß genug, um mit dem Grillen zu beginnen. Die Zeit hängt stark davon ab, welches Holz Ihr verwendet und wieviel Holz Ihr einsetzt.

Durch die massive Bauweise dauert das Aufheizen zwar etwas länger, als bei dünnen Stahlplatten. Dafür bleibt die Hitze später auch sehr konstant – und genau das ist beim Grillen ein großer Vorteil. Gerade die Lavasteinplatte bleibt wirklich sehr lange heiss, auch wenn das Feuer nicht mehr stark brennt, bzw. wenn Ihr nicht mehr so viel Glut auf dem Kohlenrost habt.


Grillen auf der Feuerplatte

Das Grillen auf einer Feuerplatte unterscheidet sich ein wenig vom klassischen Grillen auf einem Rost.

Man arbeitet eher wie auf einer großen Plancha.

Typische Gerichte sind zum Beispiel:

  • Steaks
  • Smashburger
  • Garnelen
  • Gemüse
  • Bratkartoffeln
  • Fisch
  • Fladenbrot
  • und noch ganz viel mehr…

Durch die verschiedenen Temperaturzonen kann man gleichzeitig ganz unterschiedliche Dinge zubereiten.

Direkt über der Feuerstelle wird es richtig heiß – perfekt für Steaks oder Burger. Weiter außen wird es etwas moderater, sodass dort Gemüse oder andere Beilagen sehr gut funktionieren.

Der äußere Rand eignet sich hervorragend zum Warmhalten.


Geselligkeit am Grill

Ein Punkt, der uns beim Moesta One besonders gut gefällt, ist das gemeinschaftliche Grillen.

Bei klassischen Grills steht meistens eine Person am Grill und kümmert sich ums Essen. Beim One passiert ganz automatisch etwas anderes.

Die Gäste stehen oder sitzen um die Feuerstelle herum. Jeder kann mal kurz etwas wenden, ein Stück Brot auflegen oder einfach nur ins Feuer schauen.

Das Ganze hat dann schon ein bisschen etwas von Lagerfeuerromantik – nur eben mit deutlich besserem Essen.

Genau diesen Effekt kennen wir auch schon vom Moesta Bandit, den wir auch bei uns stehen haben. Menschen versammeln sich um das Feuer, genießen die Wärme und verbringen gemeinsam Zeit bei richtig gutem Essen.

Genau dafür wurde der Moesta One entwickelt.


Lavastein oder Gusseisen – welche Grillplatte?

Beim Kauf eines Moesta One gibt es eine wichtige Entscheidung: Lavastein- oder Gusseisen-Grillplatte.

Lavastein

Die Lavasteinplatte ist definitiv die außergewöhnliche Variante.

Sie speichert Hitze extrem gut und verteilt sie sehr gleichmäßig über die gesamte Fläche. Dadurch entstehen weniger Hotspots und das Grillen wird sehr konstant.

Zusätzlich hat Lavastein natürlich auch optisch einen besonderen Charakter.

Der Preis ist höher, als bei der Gusseisen-Variante.

Gusseisen

Die Gussplatte ist die klassische Variante und ebenfalls sehr leistungsfähig.

Vorteile:

  • sehr robust
  • hervorragende Hitzeentwicklung
  • günstiger als Lavastein

In der Praxis funktionieren beide Varianten sehr gut. Wer maximale Wärmespeicherung möchte und Wert auf eine außergewöhnliche Optik legt, sollte zur zur Lavasteinplatte greifen.


Reinigung und Pflege

Die Reinigung eines Feuerplatten-Grills ist erfreulich unkompliziert.

Nach dem Grillen gehen wir so vor:

  1. Grillplatte noch heiß lassen
  2. Essensreste mit dem Spachtel entfernen
  3. eventuell die Platte noch mit ein paar Millilitern Öl einreiben

Damit ist die Reinigung im Grunde schon erledigt.

Die Asche sammelt sich in der Feuerschale und kann später einfach aus der Ascheschublade entsorgt werden.

Der Cortenstahl verändert mit der Zeit seine Farbe und entwickelt eine immer intensivere Patina. Das ist kein Makel, sondern gehört zum Konzept des Materials.


Zubehör rund um den One

Moesta bietet für den One Fireplace auch diverses Zubehör an.

Dazu gehören unter anderem:

  • Abdeckhauben
  • Erweiterungstische
  • Arbeitsflächen
  • Trolley

Besonders interessant sind die modularen Tischsysteme, mit denen sich rund um den Grill eine kleine Outdoor-Küche aufbauen lässt.

So kann der One schnell zum Mittelpunkt einer kompletten Grillstation werden.


Preis – kein Grill für den sehr schmalen Geldbeutel

Beim Thema Preis muss man ehrlich sein: Der Moesta One spielt in einer anderen Liga als viele klassische Feuerplattengrills.

Je nach Variante und Ausstattung liegt der Preis ungefähr zwischen 2000 und über 7000 Euro.

Das klingt im ersten Moment viel – und ist es auch. Dem Preis gegenüber steht allerdings in jeder Variante ein extrem hochwertiger und sehr durchdachter Grill. Von der Zuluftsteuerung, über die magnetischen seitlichen Abdeckungen, bis hin zur herausziehbaren Ascheschublade. Der One ist von vorne bis hinten durchdacht und hochwertig produziert.

Man muss natürlich auch berücksichtigen, dass der One nicht nur ein Grill ist. Er ist gleichzeitig:

  • Feuerstelle
  • Outdoor-Möbel
  • Designobjekt
  • Treffpunkt im Garten

Wenn man ihn unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, relativiert sich der Preis ein deutliches Stück weit.


Unser Fazit zum Moesta One Fireplace

Der Moesta One ist definitiv kein Grill für jeden.

Wer einfach nur einmal im Monat schnell ein paar Würstchen grillen möchte, wird mit einem klassischen Kugelgrill wahrscheinlich glücklicher.

Wenn Ihr allerdings:

  • gerne draußen kocht
  • gerne Besuch von Freunden und Verwandten habt
  • eine Feuerstelle im Garten möchtet
  • und Wert auf Design legt

dann ist der One Fireplace eine ziemlich spannende Lösung für Euch.

Uns hat besonders gefallen:

  • die massive Bauweise
  • die riesige Grillfläche
  • das sehr gesellige Grillkonzept
  • das außergewöhnliche Design

Der Moesta One ist weniger ein klassischer Grill und mehr ein Mittelpunkt im Garten.

Und genau deshalb passt der Name ziemlich gut: Fireplace.

Denn am Ende geht es hier nicht ausschließlich ums Grillen – sondern um Feuer, gutes Essen und lange Abende mit Freunden.



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