Grillen in und auf der Glut mit dem Asamodo Brasa

Grillen in und auf der Glut mit dem Asamodo Brasa
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Grillen kann man heute ja auf die wirklich unterschiedlichsten Arten. Wir haben mit einem Kugelgrill und Holzkohle angefangen. Da haben wir eigentlich nur flachgegrillt. Danach haben wir uns auch an andere Gerichte gewagt und Briketts als Brennstoff genommen. Nachdem wir uns dann weiterentwickelt hatten, kam ein Gasgrill dazu. Ein wenig später hatten wir dann einen Oberhitzegrill mit Infrarotbrenner. Dann kam als nächster Zugang ein Pelletgrill. Die Liste könnten wir jetzt noch mit einigen Grills erweitern, aber der erste Grill, der sich wieder komplett von seinen Vorgängern unterschieden hat war der Asamodo Brasa.

Der Brasa – kurzer Rückblick

Den Brasa haben wir zuerst als Asadogrill begriffen und waren vom Konzept wirklich begeistert.
Der Grill aus dem Hause Asamodo ist ein wirklich toller südamerikanischer Asasdogrill mit einem höhenverstellbaren Santa Maria Grillrost. Wir haben den Grill jetzt seit ca. 9 Monaten und schon einiges an Grillgut auf dem Brasa gegart. Am Anfang haben wir uns damit beschäftigt, wie man ein Feuer macht und wie die Produktion der Glut funktioniert.
Danch stand das Hitzemanagement auf dem Programm und danach seine Vielseitigkeit.

Mit der Zeit und mit der Erfahrung haben wir aber auch gelernt, dass der Asamodo Brasa so viel mehr ist, als nur ein Asadogrill. Wir haben Euch seine Vielseitigkeit ja schon in einem unserer vorherigen Artikel aus der Serie zum Brasa gezeigt. Falls Ihr den Artikel nochmal lesen wollt, dann folgt dem Link:
Der Asamodo Brasa – Ein Grill für Alles.

Lest Euch auch gerne nochmal unsere anderen Artikel zum Brasa durch. Wir haben Sie hier für Euch nochmal gesammelt:
Unsere Artikel zum Asamodo Brasa

Grillen in und auf der Glut

Der Brasa kann also nicht nur Asado, er kann noch viel mehr! Eine weitere Möglichkeit mit und auf dem Brasa zu Grillen ist eine sehr ursprüngliche Methode und kommt komplett ohne technische Hilfsmittel aus. Wir grillen direkt in und auf der Glut.

Bevor wir uns dieser Methode gewidmet hatten, waren wir sehr skeptisch, was das Grillen in und auf der Glut angeht. Wir dachten, dass man Lebensmittel eben nicht in oder auf die Glut legen sollte, da sie da sofort verbrennen, bevor sie gar werden können. Wie sehr wir uns damit getäuscht haben wurde uns zum ersten Mal klar, als wir einen Lagerfeuer Kochkurs besucht haben. Dieser Tag am Lagerfeuer hat uns die Augen geöffnet und wir wollen Euch heute diese wundervolle Methode des ursprünglichen Garens von Lebensmitteln näher bringen.

Für das Grillen an und in der Glut braucht es nicht viel. Eine Feuerstelle, Feuerholz, Lebensmittel die gegart werden sollen und etwas Zeit und Geduld. Fertig ist eine einfache und ursprüngliche Methode für ein wirklich leckeres Essen direkt aus dem Feuer.

Als wir das erste Mal Lebensmittel direkt in die Glut gelegt haben kam uns beiden sofort der Gedanke in den Sinn, dass die Menschen das in der Zeit vor den Grills und Grillrosten genau so gemacht haben. Lebensmittel in der Glut gegart, damit sie haltbarer und schmackhafter werden. Wir begeben uns also mit dieser Methode ein bisschen auf die Pfade unserer Vorfahren.

Welche Lebensmittel eignen sich für das Garen in und auf der Glut?

Ihr fragt Euch bestimmt schon die ganze Zeit, was man denn so in die Glut werfen soll und habt ein paar Zweifel, dass das am Ende wirklich lecker wird. Bis zu unserem Lagerfeuer Kochkurs ging es uns da genau wie Euch und wir hatten diese Garmethode nicht auf dem Schirm.

Wenn Ihr uns nun fragt, welche Lebensmittel man unbedingt direkt in und auf der Glut garen sollte, dann lautet unsere eindeutige Antwort Gemüse. Es gibt nichts besseres als leckeres Gemüse aus der Glut und das meinen wir komplett ernst!

Wir möchten Euch gerne ein Starter Kit an Gemüsen empfehlen, die Ihr super in der Glut garen könnt. Folgende Gemüse solltet Ihr also einkaufen, wenn Ihr Euch an diese tolle Garmethode wagen wollt:

  • Paprika (gerne rote wegen der Süße)
  • Lauch
  • Kürbis
  • Knoblauch
  • Aubergine
  • Süßkartoffel

Wie bereite ich nun das Gemüse zu und wann ist es gar?

Wir gehen jetzt einfach mit Euch die Liste der Gemüsesorten durch und erklären Euch Schritt für Schritt, wie Ihr das Gemüse lecker gar bekommt, ohne dass es verbrannt schmeckt.

Zuerst macht Ihr ein Feuer mit Holz, oder lasst eine große Portion Holzkohle auf dem Asamodo Brasa durchglühen. Wenn Ihr dann ein ausreichend großes Glutbett habt, beginnt Ihr am Besten mit den Süßkartoffeln und dem Kürbis. Die legt Ihr in eine kleine Vetiefung im Glutbett und lasst die Kohle ihre Arbeit tun. Als nächstes geht es an die Aubergine und die Paprika. Die legt Ihr ein paar Minuten nach den Süßkartoffeln und den Kürbis auf die Glut. Gewendet werden die Gemüse, wenn die Oberfläche auf der Unterseite richtig schwarz ist. Wann das soweit ist, könnt Ihr auf den Bildern gut sehen. Im letzten Schritt legt Ihr den Knoblauch neben das Glutbett, so dass er die Hitze von der Glut von der Seite, nicht aber von unten bekommt. Den Lauch legt Ihr auf die Glut und wendet ihn innerhalb von fünf bis zehn Minuten so, dass er nach den fünf bis zehn Minuten von allen Seiten auf der Glut gelegen hat.

Wenn das Gemüse dann von allen Seiten schwarz ist, nehmt Ihr es nach und nach von der Glut.

Aus der Glut und auf den Teller

Nun verraten wir Euch, wie Ihr das Gemüse auf den Teller bringt. Für die Paprika braucht Ihr eine Schüssel mit Wasser. In dieser Schüssel wascht Ihr die schwarze Schicht von der Paprika ab. Im Wasser geht das wirklich sensationell einfach! Unter der schwarzen Schicht erscheint eine wunderbar gegarte Paprika, die in ihrer ursprünglichen Farbe (wir empfehlen Euch eine rote Paprika wegen der Süße) scheint.
Den Lauch nehmt Ihr nach 5 Minuten von der Glut und auch hier verraten wir Euch einen tollen Trick. Wickelt die einzelnen Stangen eng in Zeitungspapier und lasst ihn da für fünf Minuten ziehen. Danach fasst Ihr die Zeitung am oberen Ende fest an und zieht den Lauch heraus. Auch hier bleibt die schwarze Schicht nicht am Lauch, sondern in der Zeitung hängen und heraus kommt ein wunderbar schmeckender gegarter Lauch den Ihr, ebenso wie die Paprika, einfach zurechtschneiden könnt.
Bei den Auberginen, den Süßkartoffeln und dem Kürbis kratzt Ihr einfach mit einer Gabel, oder einem Löffel das Innere aus dem Gemüse, nachdem Ihr es mit dem Messer halbiert habt.
Bei dem Knoblauch könnt Ihr einfach die einzelnen Zehen aus der Knolle drücken und genießen.

Kann man auch Fleisch auf der Glut Grillen?

Die einfache Antwort lautet: Ja das geht. Wir haben diese Methode selbst schon ausprobiert mit einem Rindersteak. Unsere persönliche Meinung ist, dass dabei zu viele Röstaromen an das Fleisch kommen und es bitter wird im Geschmack. Der Show-Effekt ist da, aber das Ergebnis kann da nicht ganz mithalten. Das ist aber nur unser subjektiver Eindruck. Vielleicht probiert Ihr es einfach selbst mal aus.

Fazit

Grillen in und auf der Glut ist eine wunderbar ursprüngliche Methode um Lebensmittel zu Garen und danach zu Genießen. Die erstaunten Blicke Eurer Gäste sind Euch sicher, wenn Ihr einfach beginnt Gemüse in die Glut zu legen. Die freudigen Blicke, wenn sie das Gemüse dann probieren sind Euch ebenso sicher!



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