Falafel

Falafel

Falafel kennen wir von unseren Aufenthalten in Ägypten und haben die köstlichen frittierten Kichererbsenbällchen dort lieben gelernt. Wir haben sie immer im Hotel gegessen, aber auch auf den Tauchbooten, wenn es Mittagessen auf dem Meer gab. Wir hatten zwar immer ein wenig Sorge, weil die Falafel ja auf dem Schiff in der Kombüse frittiert werden (Stichwort Wellengang), aber es ist immer gutgegangen.
Seitdem bereichern Falafel regelmäßig unseren Speiseplan, weil wir auch gerne zwischendurch mal ein vegetarisches Gericht auf dem Teller haben wollen. Die Falafel an sich ist sogar vegan, bei uns kommen dann gerne noch Joghurt und Schafskäse dazu und deshalb ist das Gericht dann vegetarisch.

2 Varianten

Die Falafel könnt Ihr als klassisches Tellergericht mit einem Joghurt oder Kichererbsen Dip und einem Salat essen, oder Ihr packt sie zusammen mit ein paar weiteren Zutaten in ein selbstgebackenes Naan Brot und genießt sie als herrlich leckeres und frisches Sandwich. Wir haben euch hier mal beide Varianten aufgeschrieben.

Die Falafel könnt Ihr in der Fritteuse garen, oder im tiefen Fett in einer hohen Pfanne oder einem Dutch Oven ausbacken. Wir haben uns hier im Rezept für das Unterteil unserer BBQ Tajine von Outdoorchef entschieden. Um die Temperatur des Fettes leichter zu regeln (wir brauchen ca. 160 Grad) haben wir die Falafel auf dem Seitenbrenner unseres Gasgrills gegart.

Für die Zubereitung des Teiges für die Falafel benötigt Ihr einen Stabmixer, oder eine Küchenmaschine.

Vorbereitungszeit ca. 16 Stunden, Zubereitungszeit 1,5 Stunden

Zutaten für ca. 20 Falafeln:

  • 250g getrocknete Kichererbsen
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (wir hatten den Kreuzkümmel von Spicebar)
  • Chiliflocken nach Geschmack (wir hatten die Piment d Espelette von Spicebar)
  • 1 Teelöffel schwarzen Pfeffer (wir hatten den Grand Noir von Spicebar)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 2 Knoblauchzehen
  • Je 1 Bund glatte- und krause Petersilie
  • Frischen Koriander nach Geschmack
  • Pflanzenöl oder Pflanzenfett zum frittieren

Die getrockneten Kichererbsen legt Ihr für 12 Stunden in kaltes Wasser zum einweichen. Danach müsst Ihr sie abgießen und abspülen.

Dann gebt Ihr die vorbereiteten Kichererbsen, die Zwiebel, den Knoblauch, das Backpulver, die Gewürze und die Kräuter in eine Schüssel (oder in eine Küchenmaschine) und mahlt alles mit dem Stabmixer zu einem Teig. Die Zutaten sollen schön zerkleinert sein und sich leicht zu einem Teig verbinden.

Den Falafelteig stellt Ihr jetzt nochmal für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank.

Nach der Zeit sollten sich die Zutaten gut verbunden haben und Ihr könnt damit anfangen den Teig zu Portionieren und zu kleinen Bällchen, den Falafel, zu formen. Den Teig könnt Ihr beim Formen ruhig etwas zusammen drücken, damit die Bällchen gut halten.

Dann bereitet Ihr das Fett vor und frittiert die Falafel bei ca.160 Grad, bis sie schön Farbe angenommen haben. Ihr solltet mit der Temperatur des Fettes nicht höher gegen, da die Kichererbsen ja noch roh sind und während des Backens garen müssen. Wenn die Bällchen fertig frittiert sind dann gebt Ihr sie auch ein Küchenkrepp, damit überschüssiges Fett abläuft.

Die Falafel wird dann sofort heiß gegessen entweder wie oben beschrieben als Tellergericht oder als Sandwich:

Zutaten für ein Falafel Sandwich:

Ihr bereitet die Naan Brote und den Cacik Joghurtdip wie in den Rezepten beschrieben vor. Bei den Broten beachtet Ihr aber, dass Ihr sie doppelt so groß macht und rund formt. Wenn Ihr die Brote dann durchschneidet könnt Ihr eine Tasche in jede Hälfte formen.

Das Brot füllt Ihr dann mit den restlichen Zutaten und genießt dann sofort noch warm Euer leckeres Falafel Sandwich.

Unser Tipp für Euch:

Wenn Ihr keine Zeit habt um Naan Brot zu backen, dann könnt Ihr mal im Supermarkt schauen, dort müsste es Pita Brote geben, oder Ihr schneidet einfach ein türkisches Fladenbrot in Viertel und backt es kurz auf.

Probiert doch auch einmal das grüne Spargel Sucuk Sandwich, den vegetarischen Pulled Mushroom Burger, den  Bulgursalat, die Köfte oder den ägyptischen Nachtisch Oum Ali.

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