Schweinebäckchen Pastrami

Schweinebäckchen Pastrami

Schweinebäckchen Pastrami

Bisher haben wir Schweinebäckchen geschmort im Topf, oder aber im Dutch Oven zubereitet. Dann kam uns der Gedanke, dass die Bäckchen fein aufgeschnitten auf einem Sandwich bestimmt auch sehr lecker sind sind. Schon war die Idee für das Schweinebäckchen Pastrami geboren. Wir haben direkt zwei unterschiedliche Varianten zubereitet. Einmal eine klassische Kräutervariante und einmal eine exotischere Variante mit englischem Curry.

Zum Pökeln und teilweise zum rubben haben wir eine klassische Mischung aus dem Buch „Das ultimative Grillbuch“ von BBQ Pit übernommen. Die Zubereitungszeit dauert schon ein paar Tage, aber wer Pastrami kennt weiß, dass sich jeder einzelne Tag des Wartens lohnt.

Am besten schmeckt das Schweinebäckchen Pastrami, wenn es vor den Verzehr gedämpft wird oder auf getoasteten Sandwiches. Im warmen Zustand kann es sein volles Aroma und seine außergewöhnlich tolle Konsistenz voll entfalten.

Hier haben wir für euch eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Pastramihimmel aufgeschrieben:

Zutaten für 2kg Schweinebäckchen:

 Pökeln (5 Tage):

  • 70g Pökelsalz
  • 100g braunen Zucker
  • 40g Pfeffer
  • 2 Esslöffel Koriander gemörsert
  • 2 Esslöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver

 

Ihr beginnt damit, dass Ihr aus den oberen Zutaten eine trockene Pökelmischung herstellt und die Schweinebäckchen für 5 Tage darin im Kühlschrank einlegt. Am Besten vakuumiert Ihr hierfür die  Bäckchen mit dem Gewürz in einen entsprechenden Vakuumbeutel.

Wässern (2 Stunden)

Nach den 5 Tagen im Kälteschlaf spült Ihr die Schweinebäckchen Pastrami ab und wässert es für 2 Stunden um den Salzgehalt des Fleisches wieder auszugleichen (wechselt nach einer Stunde das Wasser, damit es wieder ordentlich Salz aufnehmen kann).

Gewürzrub (mindestens 12 Stunden):

  • 1 Esslöffel roter Kampot Pfeffer
  • 2 Esslöffel Koriander gemörsert
  • 1Teelöffel Knoblauchpulver
  • ½ Teelöffel Ingwerpulver
  • 3 Esslöffel schwarzer Pfeffer

Für die Kräutervariante zum Gewürzrub dazu:

  • 1 Esslöffel Thymian frisch
  • 1 Esslöffel Rosmarin frisch

Für die Curryvariante zum Gewürzrub dazu:

  • 1 Esslöffel englisches Currypulver

Als nächstes stellt Ihr aus den oberen Zutaten den Gewürzrub her. Je nachdem welche Variante Ihr ausprobieren wollt, gebt Ihr noch das Currypulver, oder die frischen Kräuter dazu, legt das fleisch darin ein und lasst das Ganze im Kühlschrank nochmal für 12 Stunden durchziehen.

Räuchern:

Nachdem das Schweinebäckchen Pastrami durchgezogen ist geht es zum garen auf den Grill. Ihr gart das Fleisch bei ca. 110 Grad indirekter Hitze bis die Schweinebäckchen schön weich sind wenn Ihr sie in die Finger nehmt und vorsichtig drückt. Bei uns hat das ca. 3 Stunden gedauert.

Während des Grillens gebt Ihr so viel Räucherholz, oder Pellets dazu, dass die Bäckchen mindestens die erste Stunde über geräuchert werden.

Zum Schluss möchten wir Euch noch kurz zeigen, wie zart das Schweinebäckchen Pastrami wird, wenn Ihr es gedämpft habt:

Ruhen lassen (mindestens 5 Tage):

Jetzt ist Eure Geduld gefragt. Denn nach dem Garen lasst Ihr das Schweinebäckchen Pastrami abkühlen, vakuumiert es wieder und lasst es bis zur Entfaltung des vollen Aromas mindestens 5 Tage im Kühlschrank ruhen.

Klassisches Pastrami Sandwich:

  • Roggenbrot
  • Senf 
  • Gewürzgurken
  • Pastrami in Scheiben geschnitten

Die Roggenbrotscheiben bestreicht Ihr mit dem Senf. Dann gebt Ihr eine schöne Lage des Pastrami und zum Schluss die Gewürzgurken darauf. Das Ganze toastet oder grillt Ihr dann noch an, damit das Pastrami sein herrliches Aroma voll entfalten kann.

  

Unser Tipp für Euch:

Probiert doch einmal Euren selbst zusammengestellten Gewürzrub aus. Ihr könnt aber auch ein anderes Fleisch nehmen. Klassisch wird Pastrami aus Rindfleisch gemacht, aber es gibt z.B. auch Varianten aus Pute, oder aus Entenfleisch.

Empfehlen können wir Euch auch den exotischen Curry Pastrami Wrap, das klassische Reuben Sandwich oder den Mac`n Chili Cheese Dog.

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3 thoughts on “Schweinebäckchen Pastrami”

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