Spießbraten

Spießbraten

Es ist mal wieder Zeit für einen Klassiker von unserem Grill, den Spießbraten. Den hat wahrscheinlich jeder von Euch schon mal gegessen, selbst gegrillt, oder gebraten oder vielleicht sogar schon mal selbst gemacht.

Der klassische Spießbraten ist mit Speck und Zwiebeln gefüllt und wird meistens über Buchenholz gegart. On Ihr die Zwiebeln und den Speck anbratet bevor Ihr den Spießbraten füllt ist hierbei Euch überlassen. In unserem Familienrezept kommen die beiden Zutaten roh in das Fleisch.

Ein Klassiker mit einem kleinen Extra

Wir haben hier mit der sauer eingelegten roten Paprika in der Füllung auch noch eine kleine geschmackliche Überraschung für Euch. Diese Variante gibt es in unserer Familie häufig, da die Paprika dem Spießbraten eine tolle Frische verleiht. Probiert das unbedingt mal aus und wenn Ihr Euren Spießbraten lieber ganz klassisch wollt, dann lasst Ihr sie eben einfach weg.

Das Rezept hier ist für einen großen Spießbraten damit sich der Aufwand auch lohnt. Die Reste lassen sich prima in etwas Brühe erwärmen. Garen könnt Ihr den Braten auf dem Grill mit oder ohne einen Drehspieß. Das Rezept funktioniert aber auch genauso gut im Backofen. Wenn Ihr keinen Drehspieß nutzt dann legt Ihr den Barten auf den Rost und dreht ihn ab und an, so wird er auch von allen Seiten knusprig.

Wenn Ihr keine Möglichkeit habt den Braten kurz zu räuchern, könnt Ihr ein Gewürz mit Rauchnote nehmen, oder Ihr lasst das Raucharoma einfach weg.

So jetzt zum Rezept:

Hier die Zutaten für einen großen Spießbraten:

  • 3kg Schweinenacken
  • Eine Gewürzmischung Eurer Wahl (wir hatten das Tomatengeheimnis von Spicebar)
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 150-200g Speck
  • 1 Glas sauer eingelegt rote Paprika

Zubehör:

  • Küchengarn
  • Drehspieß (nach Möglichkeit)
  • Räuchermaterial, wie Chips, oder Pellets (nach Möglichkeit)
  • Räucherschiene (nach Möglichkeit)

Wenn Ihr das Gewürz für den Spießbraten selbst mischen wollen empfehlen wir Euch diese Mischung aus:

  • 3 Esslöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Esslöffel Zwiebelpulver
  • 1 Esslöffel brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Selleriesalz
  • 1 Teelöffel Pfeffer
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Esslöffel geräucherte Paprika (optional)

Das Fleisch für den Spießbraten schneidet Ihr so auf, dass Ihr eine große Roulade entsteht. Das erfordert ein bisschen Geschick und passt dabei gut auf Eure Finger auf.

Dann schneidet Ihr die Zwiebel in feine Ringe und den Speck ohne Schwarte in Steifen. Die saure Paprika lasst Ihr gut abtropfen.

Das Fleisch würzt Ihr nun mit der Gewürzmischung erst von Innen und gebt dann nacheinender den Speck, die Zwiebelringe und die rote Paprika darauf. Am unteren Ende des Fleischstückes lasst Ihr auf ein paar Zentimeter die Füllung weg, die schiebt sich beim Rollen etwas nach unten.

Wickeln und Grillen

Jetzt wickelt Ihr den Spießbraten fest wie eine Roulade auf und bindet Ihn mit dem Küchengarn fest.

Den gut verschnürten Spießbraten reibt Ihr jetzt auch auf der Außenseite großzügig mit der Gewürzmischung ein und lasst Ihn dann für ein paar Stunden durchziehen.

Dann gebt Ihr den Spießbraten bei ca. 150 Grad indirekter Hitze für ca. 3,5 Stunden auf den Grill. Direkt zu beginn lasst Ihr die Pellets, oder die Chips räuchern. Der Braten sollte dann nach ca. 3,5 Stunden durch sein und von außen eine schöne Farbe haben. Ein kleinerer Spießbraten braucht entsprechend weniger Zeit.

Unser Tipp für Euch:

Wenn Euer Spießbraten beim Aufschneiden noch einzelne rötliche Stellen aufweisen sollten, aber sonst gar ist hängt das damit zusammen dass das Dörrfleisch Nitritpökelsalz enthält und der Speck an einigen Stellen das Schweinefleisch vom Spießbraten „umgerötet“ hat. So könnt Ihr das auch auf unseren Bildern hier sehen. Der Spießbraten war gar und zart, hatte aber rötliche Flecken durch das NPS.

Probiert doch auch einmal den Sonntagsbraten-gefülltes Brisket, das gefüllte Flanksteak mit Bacon Jam, Cheddar und Jalapenos, das Schweinefilet in asiatischer Marinade oder die Sous Vide gegarte Flanksteakrolle.

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