Porchetta

Porchetta

Porchetta ist ein klassisches Gericht aus der italienischen Küche. Der Name bezeichnet einen mit Kräutern gefüllten Schweinebraten mit knuspriger Schwarte. Im Original macht man die Porchetta aus Spanferkel.
Hier bei uns hat sich die Variante aus einem gerollten Schweinebauch durchgesetzt. Die Kräuterfüllung variiert auch leicht von Rezept zu Rezept. Das einzige, das immer gleich beliebt und den typischen Geschmack der Porchetta ausmacht, ist die Füllung mit Fenchelsaat. Die werden manchmal geröstet und manchmal ungeröstet verarbeitet. Häufig füllt man das Fleisch auch noch mit Speck.

Unser Rezept

Dieses Rezept hier für Porchetta ist so, wie wir den gerollten Schweinebraten am liebsten Essen. Dafür legen wir das Fleisch für 12 Stunden auf ein Salzbett, da dadurch die Schwarte zu einer sehr tollen Schwarte wird. Natürlich verzichten wir nicht auf den obligatorischen Fenchel, den wir in der Pfanne ohne Öl vor der Verarbeitung etwas anrösten. Weitere Inhalte der Füllung sind verschiedene Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Basilikum und etwas Salbei. Auf eine Zugabe von weiteren Geschmacksträgern wie Speck verzichten wir und würzen unser Porchetta mit Pfeffer, Salz, Zitronenabrieb, Knoblauch und einem guten Olivenöl. Na, läuft Euch das Wasser schon im Mund zusammen?

Wie bereiten wir die Porchetta zu?

Gegrillt haben wir die Porchetta mit Hilfe eines Drehspießes auf unsrem Gasgrill bei indirekter Hitze. Unter das Fleisch haben wir eine feuerfeste Form gestellt die wir mit den Kräutern aus der Füllung, Suppengemüse, ein paar Tomaten befüllt haben. Dieses Röstgemüse könnt Ihr später direkt als Beilage zum Fleisch genießen. Auf diese Weise wird das Fleisch dann bei 160-180 Grad gegart, bis es auf eine Kerntemperatur von ca. 80- 85 Grad kommt. Dies dauert ca. 2-3 Stunden. Für die Kontrolle der Temperatur haben wir einen Einstichthermometer genutzt und ab und an die Temperatur gecheckt. Da das Bauchfleisch ein sehr unkompliziertes Stück Fleisch ist und nicht so schnell trocken werden kann, bedarf es hier unsrer Meinung keiner Dauerüberwachung der Kerntemperatur.

Porchetta

Bisher keine Bewertung
Vorbereitungszeit 12 Stdn.
Zubereitungszeit 3 Stdn.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Italienisch, Mediterran
Portionen 10 Portionen

Equipment

  • Drehspieß, Küchengarn, Fleischthermometer

Zutaten
  

  • 2,5 kg Schweinebauch ohne Knochen und Knorpel
  • 300 g Meersalz
  • 1 Bund Basilikum und Thymian
  • 2 EL Rosmarinnadeln
  • 10 Blätter Salbei
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Knoblauchknolle
  • 1 Zitrone der Schalenabrieb
  • 2 EL Fenchelsaat
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz
  • 4 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Staudensellerie
  • 3 Tomaten
  • 1000 ml Gemüsebrühe

Anleitungen
 

  • Als erstes legt Ihr das Fleisch im Kühlschrank für ca. 12 Stunden mit der Schwarte nach unten auf ein Salzbett.
  • Nach der Zeit entfernt Ihr das Salz von der Schwarte und trocknet das Fleisch mit Küchenkrepp ab. Dann schneidet Ihr das Fleisch mit einem Schmetterlingsschnitt an der langen Seite so auf, dass es sich zu einem Rollbraten rollen lässt, bei dem die Schwarte außen ist.
  • Für die Kräuterfüllung röstet Ihr die Fenchelsaat an und zerstoßt sie dann mit einem Mörser. Die Hälfte der Kräuter und zwei Knoblauchzehen hackt Ihr klein und vermischt sie mit dem Zitronenabrieb und dem Olivenöl.
  • Diese Mischung verteilt Ihr auf der Innenseite der Porchetta und gebt dann Salz und Pfeffer auf das Fleisch.
  • Dann rollt Ihr das Fleisch zu einem Rollbraten und fixiert es, indem Ihr es mit Küchengarn zusammenbindet. Das Fleisch steckt Ihr auf den Drehspieß.
  • Jetzt schneidet Ihr das geputzte Gemüse in grobe Stücke und gebt es zusammen mit der Gemüsebrühe, der anderen Hälfte der Kräuter, Pfeffer und Salz und der halbierten Knoblauchknolle in die feuerfeste Form.
  • Das Fleisch gart Ihr auf dem Drehspieß über dem Gemüse bei 160-180 Grad indirekter Hitze bis eine Kerntemperatur von ca. 80-85 Grad erreicht ist. Eventuell müsst ihr hier immer mal wieder etwas Flüssigkeit zum Gemüse dazugeben.
  • Nach dem Garen lass Ihr das Fleisch ca. 10 Minuten ruhen. Gegessen wird die Porchetta dann zusammen mit dem köstlichen Röstgemüse.
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Unser Tipp für Euch:

Die Menge des Fenchels könnt Ihr variieren, je nachdem wie sehr Ihr seinen Geschmack mögt. Wir lieben es, wenn die Porchetta ordentlich nach Fenchel duftet und schmeckt, da es für uns zu einem nicht unerheblichen Teil den Geschmack dieses Gerichtes ausmacht.

Wenn etwas von der Porchetta übrig bleiben sollte schmeckt sie als kalter Bratenausfschnitt auf einem Stück Brot ganz wunderbar.

Probiert doch auch einmal das Schweinekarree mit Kräutermantel, den Winzerbraten mit Mandeln, den Backschinken im rustikalen Bierbrot, das feine Roastbeef im Salzmantel, den Schweinekrustenbraten auf Biersauerkraut, die knusprig glasierte Putenkeule, die französische Lammschulter oder den selbst gefüllten Spießbraten.

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