Pinzgauer Kaspressknödel

Pinzgauer Kaspressknödel

Wir waren vor einigen Jahren zusammen im Urlaub in Saalfelden in Österreich. An einem der ersten Abende bestellten wir in einem Gasthaus Pinzgauer Kaspressknödel. Die fanden wir dann so lecker, dass wir sie in diesem Urlaub noch mehrmals gegessen haben (eigentlich nahezu jeden Abend als Vorspeise).

Während dieses Urlaubs haben wir uns dann auch das Kochbuch „Rund ums Kochen in Leogang“ gekauft. In dem Buch befinden sich ausschließlich handschriftliche Rezepte von Hausfrauen aus der Umgebung. Das Kochbuch wurde geschrieben um Gelder für die Beschaffung einer neuen Kirchenorgel zu sammeln. Ein Rezept für Pinzgauer Kaspressknödel ist auch darin und seitdem sind die leckeren Knödel nicht mehr von unserem Speiseplan wegzudenken.

Die Knödel eigenen sich hervorragend zur Zubereitung in der Pfanne, auf dem Herd und Grill oder im Deckel eines Dutch Ovens (so haben wir es gemacht).

Für ca. 20 Pinzgauer Kaspressknödel:

  • 500g Knödelbrot (gibt es im Supermarkt von z.B. Leimer fertig zu kaufen)
  • 1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten
  • 2 Esslöffel Petersilie gehackt
  • 500g Bierkäse oder Bergkäse in Würfelchen geschnitten
  • 6 Eier Größe M
  • 250ml Wasser
  • 250g Mehl
  • 1 Esslöffel Öl
  • Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer

Pinzgauer Kaspressknödel

Als erstes befreit Ihr den Käse von seiner Rinde und schneidet ihn in Würfelchen. Danach bratet Ihr die Zwiebelwürfelchen im Öl goldgelb an und vermischt sie dann mit dem Knödelbrot. Dann gebt ihr zu dem Knödelbrot noch den vorbereiteten Käse, die Petersilie und etwas Pfeffer und Salz. Die Salzmenge hängt stark davon ab wie salzig der von Euch verwendete Käse ist.

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Als nächstes verrührt ihr die Eier mit dem Wasser, gebt beides zur Pinzgauer Kaspressknödel Mischung dazu und mengt alles gut durch. Die Mischung lasst ihr jetzt ca. 10 Minuten ruhen, damit das Knödelbrot aufweichen kann.

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Danach gebt Ihr noch das Mehl dazu und vermengt die Masse. Jetzt könnt Ihr auch noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dann formt Ihr aus der Masse ca. 20 flachen Knödel.

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Die Pinzgauer Kaspressknödel bratet ihr jetzt bei schwacher Hitze in Butterschmalz an, bis sie eine goldgelbe Farbe haben.

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Das Servieren:

Klassisch werden die Pinzgauer Kaspressknödel in einer klaren Rinderbrühe serviert. Die könnt Ihr z.B. aufheben, wenn Ihr ein Pot au Feu kocht.

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Wir essen die Knödel auch gerne auf einem Feldsalat mit Speck-Kartoffel-Dressing.

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Unser Tipp für Euch:

Die gebratenen Pinzgauer Kaspressknödel eignen sich sehr gut zum einfrieren. Deshalb solltet ihr immer eine größere Portion machen. Zum erwärmen gebt Ihr sie einfach in die Brühe und lasst sie ziehen , oder ihr macht sie kurz in der Mikrowelle warm.

Probiert doch auch einmal die gebackenen Polentataler, den gerillten Colcannon Stampf oder den gebackenen Camembert mit Nüssen und Früchten.

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